Sonntag, 25. November 2012

Staatsgewalt ohne Karneval

Eins....Zwei...Polizei,
Sie fragen dich wo du hin willst,
Fragen dich, wer du bist.
Drei...Vier...fühlst du dich frei?
Du klebst am Baum - als Bürgerpilz.

Im Kofferraum hast du 'nen Kasten Bier,
Die Diener stoppen dich, weil du ein altes Auto hast,
Und fragen dich: Was haben Sie hier?
"Nur was zu trinken -  nichts, was du hasst"
Du bist eingeschüchtert und verwirrt.

Prompt bist du auf der Wache im Kreuzverhör,
"Woher kommen Sie?"
Ich frag' mich: "Wo hab' ich das schonmal gehört?
Na klar! Konforme Nazis."
Irgendwas hat mich instinktiv gestört...

Fingerabdrücke und Fotographien,
Fiktive Vorwürfe und fatale Philosophien,
Am Ende lassen sie dich unverschämt ziehen,
Nicht frei, sondern als wär's dir verziehen.


Kommentare:

  1. Die haben doch das ganze Jahr Karneval, - immer kostümiert, jeden tag eine Maske. Man möchte meinen, die Damen und Herren seien Dir etwa so sympathisch wie Fußpilz. Dabei ist das nichts Persönliches, - böse Dichter sind eben Staatsfeinde! Aber es ist uns schwer nachzuweisen.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Schön gesagt drago. Vielleicht haben die Maskierten den Kreis schon im Visier ;)

      Löschen
  2. Genau, wer etwas aus dem Rahmen fällt, passt halt in keine Schublade mehr. Das können diese Kleingeister nur schwerlich verkraften :)

    Liebe Grüsse

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Absolut korrekt. Viele von ihnen haben diesen Beruf gewählt, weil sie irgendwas überwinden müssen. Nur tun sie leider damit weder sich selbst noch anderen einen Gefallen.
      Den Menschen/Bürger durch Biegen und Brechen formen zu wollen, kann doch gar nicht der richtige Weg sein ;)

      Grüße

      Löschen